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Die Philosophie der Jungfräulichkeit – Weiß zwischen Unschuld, Erinnerung und Neubeginn
In einem stillen, hellen Raum hängt ein Werk, das atmet. Es besteht aus gebleichten, gebrauchten Bettlaken – Überreste einer Hotelauflösung – gespannt auf recyceltem Holz, überzogen von feinen Papiervliesen, mosaikartig, zufällig, poetisch. Du trittst näher, und das Weiß beginnt zu erzählen. Es ist kein kaltes Weiß. Es lebt, changiert, erinnert. Der Titel: Die Philosophie der Jungfräulichkeit. Es geht nicht um körperliche Unberührtheit. Es geht um etwas Tieferes: um die Fähigkeit, immer wieder neu zu beginnen. Weiß ist mehr als Farbe. Es ist Schwelle. Es steht zwischen Ende und Anfang, zwischen Erinnerung und Erwartung. In der westlichen Ikonographie symbolisiert es Reinheit – doch im Kontext dieses Werkes wird es zum Spiegel…
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Leonardo da Vinci – Der Überflieger der Renaissance zwischen Pinselstrich, Patriarchat und Prophetie
Eine satirisch-philosophische Retrospektive über den größten Multitasker aller Zeiten – und was heutige Künstler:innen davon lernen könnten (oder sollten). Wer war Leonardo da Vinci?Ein Genie, ein Grenzgänger, ein Gigant. Wäre Leonardo heute auf Instagram, er hätte vielleicht 50 Berufe in seiner Bio, 500 Millionen Follower – und wahrscheinlich Burnout. Er malte nicht nur, er sezierte. Er entwarf Kriegsmaschinen, bevor überhaupt jemand wusste, wie man „Tank“ buchstabiert. Er war der erste Influencer der Menschheit – nur ohne WLAN. Leonardo war ein Rockstar der Renaissance – mit Federkiel statt Gitarre. Die Epoche: Renaissance – Wiedergeburt oder künstlerischer Reboot?Leonardos Lebenszeit (1452–1519) war geprägt von einer intellektuellen Aufbruchsstimmung. Die Renaissance war nicht nur ein…





