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Die Philosophie der Jungfräulichkeit – Weiß zwischen Unschuld, Erinnerung und Neubeginn
In einem stillen, hellen Raum hängt ein Werk, das atmet. Es besteht aus gebleichten, gebrauchten Bettlaken – Überreste einer Hotelauflösung – gespannt auf recyceltem Holz, überzogen von feinen Papiervliesen, mosaikartig, zufällig, poetisch. Du trittst näher, und das Weiß beginnt zu erzählen. Es ist kein kaltes Weiß. Es lebt, changiert, erinnert. Der Titel: Die Philosophie der Jungfräulichkeit. Es geht nicht um körperliche Unberührtheit. Es geht um etwas Tieferes: um die Fähigkeit, immer wieder neu zu beginnen. Weiß ist mehr als Farbe. Es ist Schwelle. Es steht zwischen Ende und Anfang, zwischen Erinnerung und Erwartung. In der westlichen Ikonographie symbolisiert es Reinheit – doch im Kontext dieses Werkes wird es zum Spiegel…
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Haben oder Sein von Erich Fromm – Wie diese Philosophie uns im Alltag unterstützen könnte
Ein Streifzug durch die Seele des modernen Menschen – zwischen Besitz, Bedeutung und dem tiefen Hunger nach echtem Leben. Die stille Sehnsucht nach dem Sein Du kennst dieses Gefühl: Alles läuft, du hast erreicht, was du wolltest, und doch bleibt da diese Leere. Ein leises Unbehagen zwischen Kreditkartenlimit, Karrierezielen und dem nächsten Selfie. Genau hier beginnt Erich Fromms zentrale Frage zu brennen wie ein moralischer Kompass im Nebel: Willst du haben – oder sein? Fromm, der deutsch-amerikanische Psychoanalytiker, Humanist und Gesellschaftskritiker, schrieb sein Werk „Haben oder Sein“ 1976, doch seine Worte wirken heute fast prophetisch. Er sah voraus, was unsere Konsumkultur aus uns machen würde: Menschen, die Dinge anhäufen, um…





