Sonntag, 6. September 2026. Ich hatte den Wecker auf 7 Uhr gestellt. Für einen Sonntag eine ziemlich unchristliche Uhrzeit. Aber dieser Sonntag sollte besonders werden.
Mein Sohn nahm am KölnTriathlon teil. Olympische Distanz. Allein das Wort versetzte mich in einen merkwürdigen Zustand zwischen mütterlichem Stolz, sportlichem Ehrgeiz und jener eigentümlichen Aufgeregtheit, die man bekommt, wenn jemand, den man liebt, etwas wagt. 10.30 Uhr sollte der Start im Rhein sein. Und plötzlich war auch ich im Sportmodus.
Ich schwang mich aufs Fahrrad und fuhr los. Rhein entlang. Sonne. Bewegung. Dieses wunderbare Gefühl, dass ein Tag noch vor einem liegt und theoretisch alles passieren kann. Natürlich hatte ich eine Pufferzone eingeplant. Man weiß ja nie. Welche Brücke würde mich auf die andere Rheinseite bringen? Wo könnte ich am besten ans Ufer gelangen? Wie viel Zeit blieb? Wo würde mein Sohn aus dem Wasser kommen? Die üblichen Fragen einer Mutter, die versucht, ein Sportereignis mit der Präzision einer Logistikmanagerin zu begleiten.
An der Südbrücke dann die erste Überraschung. Händler bauten ihre Stände auf. Ein Flohmarkt. Wunderbar. Mein Gehirn machte sofort einen kleinen Freudensprung. Eigentlich hätte ich jetzt natürlich anhalten und stöbern müssen. Alte Dinge. Dinge mit Vergangenheit. Dinge, die vielleicht schon ein anderes Zuhause gehabt hatten und nun auf eine zweite Geschichte warteten. Aber nein. Heute nicht. Vielleicht auf dem Rückweg. Weiter.
Richtung Elisabeth-Treptow-Platz. Die Uhr im Blick. Kurz vor zehn. Gleich sollte mein Sohn zur Besprechung eintreffen. Sollte ich ihm noch schnell schreiben? „Bin gleich da?“ Lieber nicht. Fokus.
Was waren das eigentlich für Stände, die sich hier aneinander reihten? Dann tauchte eine große Bühne auf. Ehrenamtsfest der Stadt Köln. Ein großer Truck des THW. Die DLRG. Menschen, die ihre Freizeit einsetzen, damit andere sicher durch diese Stadt, durch Flüsse, durch Katastrophen und durch das ganz normale Leben kommen. Noch eine Station für den Rückweg. Ich merkte, wie sich meine persönliche Sonntagsroute langsam in eine kleine Entdeckungsreise verwandelte. Aber jetzt: sputen.
Dann plötzlich ein Gitter. Ich fuhr daran vorbei. Hinter mir rief ein junger Mann: „Entschuldigung! Arbeiten Sie hier?“ Ich bremste. „Nein?“ – „Dann können Sie hier nicht weiterfahren.“ Natürlich nicht. „Wo kann ich lang?“ – „Sie müssen oben langfahren.“
10.10 Uhr. Ich musste aber ans Ufer. „Das geht leider nicht.“ – „Wo komme ich wieder zum Ufer?“ Er sah mich an. Ich sah ihn an. Meine Verzweiflung stand mir vermutlich ziemlich deutlich ins Gesicht geschrieben. „Ich muss dahin“, sagte ich. „Mein Sohn schwimmt im Rhein. Ich muss mich jetzt beeilen.“ Er lachte freundlich. „Es sind ungefähr 200 Meter. Dann können Sie wieder runter.“ Entspannung auf beiden Seiten. Er, weil er seinen Job ernst genommen und den Eindringling erfolgreich abgewehrt hatte. Ich, weil sich die Katastrophe auf 200 Meter reduziert hatte. Und plötzlich war wieder alles gut.
Es blieb sogar Zeit für eine kurze Frage. „Was wird hier eigentlich aufgebaut?“ – „Am Dienstag startet eine Messe.“ Eine Messe. Achso? Nicht auf dem Messegelände? Noch ein kleines Puzzleteil.
Ich radelte weiter und dachte darüber nach, wie sich diese Strecke am Rhein verändert hatte. Nach dem ersten Spatenstich im Rheinauhafen war hier längst mehr entstanden als eine schicke Uferkante mit teuren Wohnungen und Büros. Der Rhein war zur Bühne geworden. Für Wirtschaft. Kultur. Sport. Märkte. Begegnungen. Für Menschen, die verkaufen, helfen, schwimmen, radeln, laufen, feiern. Und irgendwie machte mich das für diesen Moment sehr zufrieden.
Kurz nach dem Schokoladenmuseum, vor der Deutzer Brücke, dann wieder freie Sicht. Jetzt konnte ich das gegenüberliegende Szenario sehen. Und hören. 10.20 Uhr. Die blauen Badekappen wurden aufgefordert, sich zu versammeln. Sollte ich noch schnell über die Brücke? Eigentlich war mein Platz hier perfekt. Ich zoomte mit den Augen. Ein paar blaue Punkte. Irgendwo da war mein Sohnemann. Und in diesem Moment wuchs ich vermutlich um einen halben Zentimeter.
Nah genug, um mitzufiebern. Weit genug, um nicht im Weg zu stehen. Ich stand in der Sonne und war wahrscheinlich der glücklichste Mensch auf diesem Planeten. Was für eine Freude. Ein paar Meter links von mir stand eine Dame in einem schönen Kleid und blickte ebenfalls mit einem Lächeln auf das Treiben.
Hinter mir, am Holzmarkt, jubelten Menschen. Auf der anderen Seite der Deutzer Brücke strampelten die Radfahrer der Mitteldistanz ihre Kilometer ab. Menschen bewegten sich durch diese Stadt, als wäre Bewegung heute die gemeinsame Sprache. Dann der Startschuss im Hafenbecken. Niedrigwasser war eingeplant. Die Sicherheitsvorkehrungen waren getroffen. Mein Herz hüpfte. Dieser Moment brannte sich ein.
Sollte ich nun weiter Richtung Tanzbrunnen? Zur Wechselzone? Wann würde er am Holzmarkt sein? Ich entschied mich, noch ein Stück am Rheinufer mitzulaufen. Die Dame wünschte noch einen schönen Tag. „Danke gleichfalls!“
Köln kann!
Dieser Satz ging mir immer wieder durch den Kopf. Köln kann. Kurz vor der Hohenzollernbrücke kehrte ich um. Die Sonne war intensiv. Die Wege füllten sich. Menschen jubelten. Händler bauten ihre Stände auf. Fahrräder rollten vorbei. Der Rhein glitzerte. Die Stadt schien gleichzeitig zu arbeiten, zu feiern und sich zu bewegen.
Und dann blieb ich an einem Stand hängen. RESTORE. Eine junge Frau fragte: „Kann ich Ihnen helfen?“ Ich blieb stehen. „Restore erklärt sich ja eigentlich von selbst.“ Sie nickte. Wir kamen ins Gespräch.
Im kommenden Jahr soll der erste Restore-Laden in Köln eröffnen. Dahinter steht Habitat for Humanity mit der Idee: Zuhause ist ein Menschenrecht. Ich hörte zu. Und blieb hängen. Nicht an einem fertigen Konzept. An einem Satz: „Ich träume.“ Das war es, was bei mir hängen blieb. Nicht: Das ist geplant. Nicht: Das wird umgesetzt. Nicht: Das ist wirtschaftlich kalkuliert. Sondern: Ich träume.
Vielleicht ist das die unterschätzteste Form von Zukunftsplanung. Träumen. Groß träumen. Und dann anfangen. Ich tauschte Kontaktdaten mit der jungen Frau aus. Ich war infiziert. Wieder einmal hatte mich ein völlig ungeplanter Zwischenstopp erwischt. Ich schlenderte weiter Richtung Südbrücke. Die Menschen kamen von überall. Die Stimmung war fröhlich, ansteckend, freundlich. Ich entdeckte eine Lampe. Was möchtet Ihr dafür haben? Offensichtlich ein IKEA Klassiker mit ein paar Gebrauchsspuren. Plissierter Lampenschirm. Ich hatte noch eine Aufhängung auf meiner Einkaufsliste. Eigentlich fehlte nur der Baldachin. „3,00 Euro.“ Neu kostet die Aufhängung 4,00 Euro. 3,00 Euro für Aufhängung und Lampenschirm? Der Neupreis aktuell insgesamt bei rund 21,00 Euro. Den Lampenschirm könnte ich weiter verschenken. Oder vielleicht auf eine Stehlampe montieren. Oder… ? Ok. Mein Blick fiel auf eine Lichterkette mit goldenen Metallgittern. Wie hübsch. Völlig überflüssig. „Funktioniert die?“ „Ja, die ist in Ordnung.“ „Dann mach bitte einen Preis für beides zusammen.“ Sie blickte ihren Freund fragend an. „Fünf Euro?“ er nickte zustimmend, während ich schon den Schein hervorzückte. Hier muss man nicht mehr handeln. „Was zahlt man hier für den Stand?“ „14,50 Euro pro Meter Standmiete, zuzüglich Anmeldegebühr.“ Vielen Dank, ich freue mich. Dann wünsche ich noch viel Spaß und gute Geschäfte.“
Plötzlich betrachtete ich das Areal an der Südbrücke mit anderen Augen. Nicht nur als Ort für einen Flohmarkt. Sondern als temporäre Stadt. Als Bühne für kleine Händler, Initiativen, Manufakturen, Secondhand, Ideen. Ein paar Meter Fläche. Ein Tisch. Eine Geschichte. Ein Produkt. Ein Gespräch.
Ich radelte schließlich gemütlich nach Hause. Dort angekommen, blickte mein Hund mich verschlafen an. Der frühe Wecker hatte seinen sonntäglichen Rhythmus offensichtlich etwas durcheinandergebracht. Ich schaltete schnell den Livestream des Kölntriathlon ein.
Ich hatte überhaupt kein Gefühl dafür, wie lange mein Sohn für die olympische Distanz brauchen würde. Also wartete ich. Menschen liefen durch das Ziel. Hände gingen zum Himmel. Gesichter strahlten. Und wieder dachte ich: Köln kann. Auf der Webseite konnte man die Zeiten der Teilnehmer finden. Dort fand ich seinen Namen. Er war schon im Ziel angekommen. Was für eine Freude.
Vielleicht ist es genau das, was mich an diesem Sonntag so berührt hat. Nicht der Triathlon allein. Nicht der Flohmarkt. Nicht die Messe. Nicht die Ehrenamtlichen. Nicht die kleine Lampe für fünf Euro. Nicht einmal der Rhein. Sondern dieses eigenartige Zusammenspiel.
Menschen schwimmen. Menschen radeln. Menschen laufen. Menschen verkaufen. Menschen helfen. Menschen organisieren. Menschen träumen. Und irgendwo dazwischen steht eine Mutter mit dem Fahrrad und versucht, rechtzeitig zum Start ihres Sohnes zu kommen.
Am Nachmittag schaute ich mir noch den Webauftritt von Habitat for Humanity an. Aber zunächst ließ ich die Eindrücke einfach sacken. Ich kenne mich inzwischen gut genug. Wenn die Gefühle überschäumen, ist die beste Strategie manchmal: nichts tun. Nicht sofort schreiben. Nicht sofort planen. Nicht sofort daraus ein Projekt machen. Erst einmal sacken lassen.
Was bleibt? Eine junge Frau, die sagt: „Ich träume.“ Menschen, die davon träumen, ein Dach über dem Kopf zu haben. Menschen, die sich engagieren. Eine Stadt, die Menschen miteinander verbindet. Ein Rhein, der gleichzeitig Naturraum, Verkehrsweg, Sportarena, Wirtschaftsort und sozialer Treffpunkt ist. Ein Lebensgefühl, das sich nicht planen lässt.
Und vielleicht auch die Erkenntnis, dass Zukunft nicht immer dort beginnt, wo ein Businessplan beginnt. Manchmal beginnt sie mit einem Traum. Mit einer Begegnung. Mit einem Stand. Mit fünf Euro für eine Lampe. Mit einem freundlichen „Sie müssen hier oben langfahren“. Mit einem Sohn, der morgens in den Rhein springt. Mit Menschen, die ihre Kilometer machen. Mit Menschen, die ihre Hände zum Himmel heben. Mit Menschen, die ihre Stände aufbauen. Und mit einer Stadt, die für einen Sonntag zeigt, was möglich ist, wenn viele verschiedene Menschen einfach gleichzeitig anfangen, etwas zu tun.
Nicht perfekt. Nicht konfliktfrei. Nicht naiv. Nicht blind. Aber zuversichtlich. Optimistisch. Friedlich. Und neugierig.
Vielleicht ist das meine eigentliche Erinnerung an den 6. September 2026: Ich war unterwegs, um meinem Sohn beim Schwimmen zuzusehen. Und fand dabei eine kleine Zukunftsskizze für Köln.
Eine Stadt, in der Menschen sich bewegen. Eine Stadt, in der Ehrenamt sichtbar wird. Eine Stadt, in der kleine Händler ein paar Meter Rheinpromenade bespielen können. Eine Stadt, in der ein Sportwettkampf nicht trennt, sondern Menschen zusammenbringt. Eine Stadt, in der man zufällig an einem Stand stehen bleibt und plötzlich über ein Menschenrecht spricht. Und eine Stadt, in der man wieder daran erinnert wird, dass Träumen kein Luxus sein muss.
Vielleicht ist das sogar eine Haltung für die kommenden Jahre. Groß träumen. Klein anfangen. Unterwegs offen bleiben. Und sich überraschen lassen.
Für meinen Sohn. Für diese Stadt. Für die Menschen, die heute hier leben. Und – vielleicht ist das die Essenz des 06. September 2026 – für meine ungeborenen Enkel. Damit auch die kommende Generation in einer Welt leben kann, in der wir nicht aufgehört haben zu träumen. Was für ein Glück.
KölnTriathlon
Der KölnTriathlon macht Köln am Rhein zur großen Bühne für Ausdauer, Bewegung und sportlichen Ehrgeiz. Am 6. September 2026 gingen beim traditionsreichen Kölner Triathlon hunderte Athletinnen und Athleten an den Start. (Stadtportal koeln.de) Schwimmen, Radfahren und Laufen verbinden dabei nicht nur drei Sportarten, sondern auch unterschiedliche Räume der Stadt. Besonders eindrucksvoll ist die Nähe des Wettkampfs zum Rhein – jener Fluss, der an diesem Tag zugleich Sportarena, Zuschauertribüne und Lebensader ist. Für die Zuschauer entsteht daraus ein ungewöhnliches Stadterlebnis: Man kommt wegen eines Menschen und entdeckt dabei eine ganze Stadt in Bewegung.
Flohmarkt an der Südbrücke – Festivalgelände am Rhein
Unter der Südbrücke in Bayenthal findet seit 2025 regelmäßig ein Flohmarkt direkt am Rheinufer statt. Für den 6. September 2026 waren dort mehr als 150 Händler mit Antiquitäten und Trödel angekündigt; Neuwaren waren nicht zugelassen. (Stadtportal koeln.de) Das Besondere ist weniger der einzelne Stand als die Atmosphäre: Rheinblick, Fahrräder, vorbeiziehende Menschen und Händler verwandeln das Ufer für einige Stunden in einen temporären Marktplatz. Aus einem Verkehrsraum wird ein sozialer und ökonomischer Begegnungsort – kleinmaßstäblich, spontan und wunderbar analog. Ein echtes Festivalgelände braucht eben nicht zwingend ein Festival: Manchmal reichen ein paar Meter Standfläche, alte Dinge und neugierige Menschen.
25. Kölner Ehrenamtstag
Am 6. September 2026 feierte Köln den 25. Ehrenamtstag rund um den Elisabeth-Treskow-Platz im südlichen Rheinauhafen. (Stadt Köln) Eine große Ehrenamtsbörse brachte Vereine, Initiativen und Organisationen mit Menschen zusammen, die sich informieren, engagieren oder vernetzen möchten. Dazu kam die Verleihung des Ehrenamtspreises „KölnEngagiert 2026“, mit dem besonderes Engagement für das Gemeinwohl ausgezeichnet wird. (Stadt Köln) Besonders schön daran: Ehrenamt wurde nicht als unsichtbare Hintergrundarbeit behandelt, sondern bekam mitten in der Stadt eine Bühne. Genau hier zeigt sich eine andere Form von Stadtreichtum – nicht in Quadratmetern oder Immobilienpreisen, sondern in Zeit, Ideen und Menschen, die etwas für andere tun.
Habitat for Humanity – ReStore Köln
Habitat for Humanity Deutschland bringt mit dem ReStore ein internationales Second-Hand-Charity-Konzept nach Deutschland. Der erste deutsche ReStore entsteht in Köln-Ehrenfeld am Ehrenfeldgürtel 63 und soll im dritten Quartal 2026 eröffnen. (Habitat for Humanity Deutschland) Verkauft werden gespendete, gut erhaltene Möbel, Haushaltswaren, Elektrogeräte und Materialien für Renovierungs- und DIY-Projekte. Die Einnahmen fließen in die Arbeit von Habitat for Humanity Deutschland und verbinden damit Wiederverwendung, soziale Wirkung und das Thema Wohnen. (Habitat for Humanity Deutschland) Hinter dem Konzept steht ein großer Gedanke: Zuhause ist nicht bloß eine Immobilie, sondern ein Menschenrecht.
Rheinauhafen
Der Rheinauhafen ist eines der prägendsten Beispiele für die Transformation eines ehemaligen Hafengeländes in ein modernes Kölner Stadtquartier. Die historische Hafenanlage wurde 1898 eröffnet und ab Ende der 1990er-Jahre grundlegend neu entwickelt; heute verbinden sich dort Wohnen, Büros, Gastronomie, Kunst, Kultur und öffentliche Räume. (Rheinauhafen Köln) Die drei Kranhäuser sind inzwischen zu einem Wahrzeichen der Kölner Stadtsilhouette geworden. Besonders spannend ist die neue Rolle des Rheinufers: Die Promenade wird von Spaziergängern, Joggern und Radfahrern ebenso genutzt wie für Märkte, Kultur- und Sportveranstaltungen. (Rheinauhafen Köln) Der Rheinauhafen zeigt damit ziemlich exemplarisch, wie aus industrieller Infrastruktur ein lebendiger urbaner Erlebnis- und Wirtschaftsraum werden kann.
DLRG Köln
Die DLRG Bezirk Köln ist am Rhein nicht bloß Zuschauerin, sondern Teil der Sicherheitsarchitektur dieser Stadt. Der Bezirk organisiert von Anfang Mai bis Ende September an Wochenenden und Feiertagen einen ehrenamtlichen Wasserrettungsdienst am Rhein und am Fühlinger See. (bez-koeln.dlrg.de) Zu den Aufgaben gehören neben dem Wasserrettungsdienst auch die Absicherung von Veranstaltungen am und im Wasser sowie die Mitwirkung im Katastrophenschutz. (DLRG Köln) Gerade angesichts des stark befahrenen Rheins ist diese Arbeit von besonderer Bedeutung. Wer beim Triathlon Menschen im Rhein schwimmen sieht, sieht deshalb idealerweise nicht nur Sport – sondern auch die vielen unsichtbaren Hände, die dafür sorgen, dass Sport überhaupt sicher stattfinden kann.
THW Köln
Das Technische Hilfswerk steht für technische Hilfe, Einsatzbereitschaft und ehrenamtliches Engagement – und genau deshalb passte der große THW-Truck an diesem Sonntag so wunderbar in das Bild des Ehrenamtstages. Das THW ist als Bundesanstalt mit bundesweit ehrenamtlich getragenen Ortsverbänden organisiert und unterstützt bei technischen Hilfeleistungen und größeren Schadenslagen. Auch im THW steht das Ehrenamt im Mittelpunkt: Interessierte können sich über einen Ortsverband informieren und zunächst bei einem Schnupperdienst Einblick in die Arbeit bekommen. (THW OV Bergneustadt) Neben dem sichtbaren technischen Gerät sind es vor allem Ausbildung, Teamarbeit und Verlässlichkeit, die diese Arbeit ausmachen. Vielleicht war der THW-Truck deshalb eines der passendsten Bilder dieses Sonntags: Man sieht die Technik – und dahinter Menschen, die bereit sind, sie einzusetzen.
Quellen & weiterführende Informationen
- Stadt Köln – 25. Kölner Ehrenamtstag
- Stadt Köln – KölnEngagiert 2026
- KölnTriathlon / Veranstaltungshinweis 6. September 2026
- Flohmarkt an der Südbrücke – koeln.de
- Habitat for Humanity Deutschland – ReStore
- Rheinauhafen Köln – Geschichte und Stadtentwicklung
- DLRG Bezirk Köln – Wasserrettungsdienst
- DLRG Bezirk Köln – Katastrophenschutz
